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Neues

+++ 04/2019 +++

DE BY-11169 EG

Nach sechs Monaten Bauzeit und anschließendem Abnahmeverfahren ist unser neues Schlachthaus nun endlich abgenommen und EU zertifiziert. Dadurch haben wir die Möglichkeit, unsere Tiere ohne Transport in ihrer gewohnten Umgebung und nach unseren eigenen, hohen Qualitätsansprüchen stressfrei zu schlachten und zu verarbeiten. Wir produzieren nicht nur die klassischen Steak – Zuschnitte, sondern stellen auch unsere eigenen Burger, Schinken, Salami und Fonds her. Wir gerben das Leder und produzieren hochwertige Lederprodukte. Eben das ganze Tier.

In unserer Reifekammer haben wir die Möglichkeit besondere Stücke nach Kundenwünschen zu reifen.

 

+++ 02/2019 +++

900 kg Qualität

Wir tragen für unsere Rinder nicht nur die Verantwortung, sondern haben auch ein besonderes Verhältnis zu jedem einzelnen Tier. Deshalb ist es selbstverständlich, dass sich der respektvolle Umgang mit dem Tier auch über den Tod hinaus fortsetzt und wir nicht nur die klassischen Fleischstücke verwenden. Gemeinsam entscheiden wir nach dem Schlachten, wie wir die einzelnen Teilstücke am besten verwerten können. Wir produzieren zu den klassischen Fleischstücken auch Schinken, Fonds und Bratfett. Unsere Felle werden gegerbt und wir fertigen Leder für hochwertige Lederhosen, Gürtel, Schürzen oder Untersetzer.

Anhand dem unten aufgeführten Schaubild können Sie sehen, wie sich die 900 kg eines ausgewachsenen schlachtreifen Ochsen zusammensetzen.

 

+++ 01/2019 +++

Besuch aus Japan

Im Dezember besuchten zwei hochrangige japanische Professoren unsere Hofstellen und es fand ein intensiver Austausch über Themen wie Genetik, Fütterungs- und Haltungsmethoden statt.

Herr Professor Dr. Nobuhiro Kimura (Vorsitzender des Wagyu Viehzuchtsektors „The Institute of Professional Engineers“ und Berater der Japanischen Regierung für Futter- und Fütterungsmethoden) und Herr Professor Dr. Kei Imai (Professor für Repruduktionsbiologie bei Wagyu Rindern an der „Rakuno Gakuen Universität“ in Hokkaido und Direktor des Field Education Research Center) zeigten sich besonders begeistert von der ganzjährigen extensiven Weidehaltung unserer Wagyu Rinder und den großzügigen Stallungen.

In unseren Gesprächen erfuhren wir, dass die Japanische Regierung gemeinsam mit der Europäischen Union ein Klassifizierungskonzept für das Fleisch von Wagyu Rindern nach japanischem Vorbild erarbeitet, um das sogenannte „false labelling“ zu verhindern.

Dies berücksichtigt die Reinrassigkeit (keine crossbred oder pur breed Tiere) sowie die Fleischfarbe, die Fettfarbe und den Marmorierungsgrad.

Auch weiterhin wollen wir uns mit den japanischen Züchterkollegen intensiv austauschen und planen für das nächste Jahr einen Gegenbesuch.

 

+++ 11/2018 +++

„Umstellung auf elektrische Futtermischer“

Gute Futtermischer sind die Basis für eine kontrollierte und gleichmäßige Futterzufuhr für unsere Wagyu Rinder. Nur so kann gewährleistet werden, dass in der vegetationsarmen Zeit jedes Tier täglich die benötigte ausgewogene Ration aus Stroh, Heu und Mineralstoffen erhält. Diese ist die Voraussetzung für eine optimale Pansengesundheit und trägt damit wesentlich zum Wohlbefinden unserer Tiere bei. Herkömmliche Futtermischer werden von Traktoren oder Benzinmotoren angetrieben. Um die damit verbundene Lärm- und Abgasbelastung für Tier und Mensch im Stall zu vermeiden haben wir uns für elektrisch betriebene Futtermischer von der Firma Kuratli (kuratli-maschinenbau.ch) aus der Schweiz entschieden. Der Strom für den Betrieb der Futtermischer kommt von unserem Stalldach.


Einsatz in Pörsdorf

Futtermischer in Bocköd

 

+++ 09/2018 +++

Verkaufsrekord in Europa „Mr. Kiku Star“

Mit einem Rekordergebnis von 43.200,00 Euro wurde anlässlich der „European Wagyu Gala“ im September 2018 ein noch nie erreichter Spitzenpreis für ein Wagyu Rind in Europa erzielt.

Wir freuen uns, dass Mr. Kiku Star in unserem Zuchtbetrieb in Westerberg ein neues Zuhause gefunden hat. Mr. Kiku Star ist ein in allen Merkmalen optimal getesteter Stier mit über 80% Tajima Anteil. Er ist ein direkter Sohn des 1992 aus Japan exportierten Kikuyasu 400 und der Sanjirou-Tochter CHR Ms Sanjirou 390. Feinste alte original japanische Genetik.

Lesen Sie dazu auch den Presseartikel: https://www.westerberger-fullblood.de/wp-content/uploads/2018/10/presse-topagrar-09-2018.pdf

 

+++ 08/2018 +++

Beginn Schlachthausbau

Nach über zwei Jahren Planungs- und Genehmigungsverfahren konnten wir nun im September 2018 mit dem Bau unseres Schlachthauses für unsere Wagyu-Rinder beginnen.

Wir hoffen, bis Anfang Dezember 2018 den Neubau abzuschließen und dann mit der Produktion und dem Vertrieb der ersten Fleischteile zu beginnen. Besonders wichtig war in der Genehmigungsphase, dass wir das Schlachthaus direkt neben unseren Wagyu-Maststall in Pörsdorf bauen können. Damit müssen wir die Tiere nicht transportieren und können diese stressfrei in ihrer natürlichen, gewohnten Umgebung schlachten.

 

+++ 07/2018 +++

Die ersten weiblichen 100 Punkte Kälber Deutschlands

Unser Ziel ist es, die Qualität unseres Fleischs ständig zu verbessern.
Deshalb arbeiten wir mit der Firma Agrobiogen Biotechnologie (agrobiogen.de) in Larenzhausen zusammen. Hier lassen wir alle unsere Wagyu-Tiere auf deren Fleischqualität testen. Agrobiogen hat einen genetischen Test für Fleischmarker entwickelt, bei dem man aus einer Haarwurzel die Fleischqualität zum ersten Mal in Zahlen ausdrücken kann.

Dieser reicht von 0 Punkten (am wenigsten geeignet) bis 100 Punkte (höchstmögliche Fleischqualität). Getestet werden Wachstum und Fett (bGH), Fettzusammensetzung / Schmelzpunkt (SCD) sowie die Zartheit (CAPN / CAST). Aufgrund unserer konsequenten Zuchtarbeit kamen nun die ersten weiblichen 100 Punke Kälber Deutschlands in unserem Betrieb zur Welt.

 

+++ 06/2018 +++

Westerberger Fullblood wird Slow Food Unterstützer

Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich für eine lebendige und nachhaltige Kultur des Essens und Trinkens einsetzt. Slow Food will die biologische und geschmackliche Vielfalt bewahren und engagiert sich für eine verantwortliche Landwirtschaft und Fischerei, artgerechte Viehzucht und den Erhalt des Traditionellen Lebensmittelhandwerks. Auch wir fühlen uns diesen Grundsätzen verpflichtet und haben uns deshalb entschieden, dieser wachsenden Bewegung beizutreten. www.slowfood.de

 

+++ 05/2018 +++

Westerberger Fullblood unterstützt AWF

Die Animal Welfare Foundation (AWF) ist eine unabhängige, gemeinnützige und international tätige Tierschutzorganisation. Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren im professionellen Tierschutz. Besonders die Berichte über die unmenschlichen Rindertransporte von Deutschland durch Europa bis nach Ägypten haben uns veranlasst, die Organisation zu unterstützen. (ZDF Mediathek / Reportage 37° „Geheimsache Tiertransporte“) www.animal-welfare-foundation.org

 

+++ 04/2018 +++

„Miscanthus, die Einstreu der Zukunft“

2017 haben wir uns entschieden, vom klassischen Stroh auf das in Deutschland eher unbekannte Bio Miscanthus Giganteus (Chinaschilf) als Einstreumaterial umzustellen. Im Gegensatz zu Stroh wird Miscanthus nur einmal angepflanzt und kann nach zwei Jahren Anwuchszeit bis zu 25 Jahre ohne Düngung oder Nachpflanzung jährlich geerntet werden. Es muss in dieser Zeit weder gedüngt werden, noch benötigt man irgendwelche Pflanzenschutzmittel. Dadurch erreicht man eine ausgeglichene CO² Bilanz. Es ist staubfrei, bindet den Kot und die Gerüche und hält dadurch die Wagyu-Rinder und die Stallluft sauberer. Nach dem Ausbringen auf die Felder wird es als Dünger vom Boden optimal aufgenommen und belastet den ph-Wert der Flächen nicht.


Einsetzen der Rhizome

Das Schilf nach 6 Monaten